Monday, October 5, 2009

Roman Buch Helena 4-3 [deutsch buch]



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Roman Buch [deutsch buch]

HELENA & das Orchester der Welt der Nebel
Hörbuch kostenlos mit Bildern und Figuren fantasy. Fantasy Bücher in video.
Helena, eine virtuose junge Pianistin, erfährt vom geheimnisvollen Verschwinden ihrer Eltern. Als sie sich bemüht, über dieses tragische Ereignis hinwegzukommen, kippt sie in eine gotische Welt, in der Wölfe, Pferde, Drachen und ... die Prophezeiung in Erscheinung treten.

Kapitel 4: THERESA WAGNER

Im unterirdischen Gang drängten sich die Musiker in einem recht breiten gewölbten Tunnel mit Wänden aus Stein und Erde, der durch ein blasses, gelbliches Licht spendende Wandlampen beleuchtet wurde. Unzählige Kabel und Schläuche waren sichtbar.

Jean-Gaël Poussier, die erste Geige des Orchesters, zog Helena schnellen Schrittes nach.
„Es war ein sehr alter unterirdischer Gang, der während des großen Krieges wieder hergerichtete wurde. Wir haben ihn nur ein bißchen gereinigt und auf Vordermann gebracht. Du wirst sehen, wir werden zu einem wunderschönen Ort gelangen, in dem wir unseren geheimen Versammlungssaal haben.“

„Wie lange lebt ihr schon so?“
„Es wird etwa seit einem Jahr sein.“
„Und meine Eltern, waren die mit euch vor ein paar Monaten?“
„Wie heißen denn deine Eltern?“
„Victorio Canta, und meine Mutter Isolde Canta.“
„Tosca? Natürlich kenne ich sie, eine wunderbare Sängerin, und Victorio war unser Chef. Leider wollte er sich bei einem Angriff dazwischen stellen, er und Tosca sind verschwunden, wahrscheinlich von Marx Igor gefangen.“
„Wer ist dieser Marx Igor?“

„Er ist ein mächtiger Zauberer. Er benutzt eine Verwünschung, die die Menschen in Geistersklaven verwandelt, die ihm und der schrecklichen Königin Theresa, die du heute am Werk gesehen hast, zu Diensten stehen.“
„Warum tun sie das?“

„Warum, warum, wie kann man das wirklich wissen? Auf jeden Fall wurde keine große Macht, kein großes Vermögen, kein großes Reich ohne Sklaven oder einem unterdrücktem Volk errichtet. Wie viele Arme braucht es, um einen Einzigen reich zu machen, wie viele Leibeigene für einen Edelmann, wie viele Arbeiter für einen großen Firmenleiter, wie viele Sklaven für einen Pharao? Es ist das Gesetzt der Macht, das seit Anbeginn der Menschheit besteht. Und jetzt zu sagen, warum, ich weiß es nicht. So ist es eben. Wir werden anscheinend alle gleichberechtigt geboren...“ sagte er mit einem kleinen ironischen Lächeln.


Roman Buch [deutsch buch]

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